Zombie Nacht bei S.A.L.

Veröffentlicht: 16. August 2009 in Movie
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Gestern Abend gab es mal wieder eine kleine Besonderheit in meiner ländlichen Gegend. Zusammen mit S.A.L. und einem Kumpel von ihm wurde ein Zombie Abend der ersten Güte abgehalten. Dabei sind natürlich alle möglichen sinnvollen und sinnfreien Kommentare entstanden, von denen ich vll. den einen oder anderen hier vermurksen kann. Wichtig sind meiner Meinung zwei Aspekte bei einem guten Zombie Film. Der Zombie Faktor, also wie viele Zombies auf möglichst einfallsreiche Art und Weise auftauchen und der Dödel Faktor, ob sich die Charaktere nicht wie dämliches Zombie Futter verhalten sondern sich möglichst realistisch verhalten: Je höher die Bewertung desto besser. Begonnen haben wir mit:

Jack Brooks: Monster Slayer

Inhalt: Jack Brooks hat es nicht einfach. Als Kind werden seine Eltern und die Schwester von einem Waldtroll gefressen und er kann nur hilflos zusehen und fliehen, er arbeitet als mittelprächtiger Klempner und seine Freundin ist weder ihm noch dem Zuschauer sympathisch. Zudem leidet er seit dem Vorfall mit dem Waldtroll unter Wutausbrüchen, bei denen er gerne mal Prügel austeilt. Da er es beruflich noch nicht soweit gebracht hat, schleppt ihn seine Freundin mit zu abendlichen Schulkursen. Der Kursleiter Prof. Crowley buddelt derweil in seinem Garten ein schwarzes Herz aus, das ihn zu kontrollieren beginnt und ihn später in der Schule zu einem schleimigen Jabba the Hutt- Monster inklusive Tentakeln mutieren lässt, dass Jacks Mitschüler gefangen hält und diese nach und nach in besessene Gefolgsleute verwandelt. Da kann nur noch Jack und seine brachiale Gewalt helfen!
Der Film braucht ungefähr eine halbe Stunde bis die Ausgangssituation klar ist und die ersten Monster geschlachtet werden, doch dann geht´s richtig zur Sache. Da fließt das Kunstblut und die nachgeahmten Körperflüssigkeiten in Massen und Monster wird in alter Manier der Schaumstoffschädel zerschlagen. Ein Hoch für die klassisch eingesetzten Effekte. Zudem ist lobend Robert Englund zu erwähnen, der dem besessenen Professor einen netten slapstickhaften Anstrich verpasst.

Aber leider keine Zombies.

Zombie Faktor: 1/10 (für die besessenen Schüler)
Dödel Faktor: 7/10 (Ab und an mal was blödes, aber in der Regel gut
Gesamt :4 /10 Allgemein ein guter Film unter der Zombiebetrachtung aber nicht zu empfehlen. Ansonsten gerne jederzeit wieder, da er einen wunderbar an die Zeiten der Evil Dead Reihe erinnert.
Infos zum Film

Night of the Living Dead (Remake von 2007)

Huh, hier hat S.A.L. mal einen Knaller in der Hinterhand gehabt ein Remake zum Zombie Klassiker schlecht hin und dann noch in 3D. Jawohl, der Film wird auf zwei Discs ausgeliefert. Auf der einen befindet sich der Film in der normalen Version und auf der anderen Disc als 3D Film. Eins sei vorweg genommen: Ich habe keine 3D Effekte erkannt, bin also zu doof dafür. Der Rest hat aber behauptet, dass hin und wieder 3D zu erkennen war.

Inhalt:

Die Geschwister Barbara und Johnny fahren wider Willen zur Beerdigung ihrer einzigen Tante aufs Land. Sie erreichen verspätet den Friedhof und wundern sich augenblicklich über das Fehlen einer Trauergesellschaft. Stattdessen bietet sich den Beiden ein schreckliches Szenario als angriffslustige lebende Tote, sogenannte Zombies, sie bedrängen. Johnny flieht mit dem PKW, während Barb sich einiger Attacken der Untoten erwehrt bis sie entkommt. Unterwegs versucht die verängstigte Frau vergebens ihren Bruder zu kontaktieren, verliert allerdings ihr Mobiltelefon als sie in größter Not vom College-Studenten Ben gerettet wird, der sie mit dem Motorrad zu einem Farmhaus einer befreundeten Familie fährt, den Coopers.
Bei den Coopers versucht Barb abermals Hilfe zu erlangen, doch der hiesige Hausherr Henry, glaubt weder an eine Auferstehung der Toten noch an die örtliche Polizei, die er vielmehr meidet, da er im großen Stil illegal Marihuana anbaut. Als er seinen Irrtum bemerkt ist es jedoch zu spät, die Belagerung des Anwesens beginnt. Nach und nach werden die Coopers, bzw. die Bewohner des Landhauses gebissen und ebenfalls in Zombies verwandelt. Allerdings handelt es sich je nach Schwere der Bisswunde um einen schleichenden Prozess, so dass sich die Infizierten anfangs zu einer tragischen Figur entwickeln. Irgendwann stößt der zwielichtiger Nachbar der Coopers, Bestatter Gerald Tovar junior zum verbarrikadierten Farmhaus. Man gewährt ihm Einlass, und das ganze Ausmaß der Zombieplage wird den Eingeschlossenen nun klar. Ihr Nachbar ist für die Auferstehung der Toten verantwortlich. Statt diese im Krematorium zu verbrennen, bahrte er sie mit weiteren dubiosen Abfällen medizinischer Forschungseinrichtungen offen in einem Lagerhaus auf und ermöglichte so jene Katastrophe. Nach seiner kleinen Beichte lockt er die verbliebenen Lebenden in sein Haus, indem er vorgibt über funktionierenden Kommunikationsmöglichkeiten zu verfügen. Allerdings spielt er ein falsches Spiel und betätigt sich als Untergebener der blutrünstigen Zombies.

Das ist ein typischer Horrorfilm. Die Leute verhalten sich oftmals wie typische Dummdödel und werden deshalb zum Zombiefutter. Dennoch war der Film nicht unbedingt schlecht. Vor allem die Wendung zum Ende hin und das recht komische Auftreten von Mr. Tovar junior wertet den Film auf. Wenn man nicht grade „Dawn of the Dead“ zur Hand hat und keinen ganz ernsthaften Zombiefilm sucht ist der hier ganz gut anzusehen. Achja, es gibt auch ne nackte Frau 😀

Zombie Faktor: 8/10 (ständig Zombies in vielen verschiedenen Arten, aber nichts Revolutionäres)
Dödel Faktor: 5/10 (Ständig laufen die Leute rückwärts, lassen den gebissenen im Haus, zögern beim Töten und wollen alleine nach Vermissten suchen… Was für Dödel)
Gesamt :6,5 /10
Infos zum Film

Zombie Killer – Sexy as Hell

Inhalt: Die Welt in naher Zukunft, also eher Japan in der nahen Zukunft. Das Land wurde vom Zombievirus überrannt. Ein paar Überlebende vegetieren in Gebieten, die wie riesige Industriegebiete wirken. Die Hauptdarstellerin ist eine Schwertkämpferin, die Rache an ihrer Schwester möchte, deshalb viele Zombies abmetzeln muss. Achja, dabei trägt sie nur einen Bikini und ihren Cowboy Hut- Zuviel Kleidung wäre dabei ja nur hinderlich.

Es handelt sich hier um die Verfilmung eines relativ bekannten Videospiels, indem leicht bekleidete Damen Zombies metzeln müssen. Die Story ist saublöd, voraussehbar und die Synchronisation ist auf dem unteren Niveau angelangt. Sowas stellt man sich bei uns nicht unter einem Zombiefilm vor. In Japan vielleicht schon… (Dort herrscht eh ein anderer Geschmack als hier).
Zombie Faktor: 5/10 (viele Zombies, die aber alle gleich aussehen)
Dödel Faktor: 7/10 (Nicht immer verhalten sich alle Charaktere logisch)
Gesamt :6 /10
Infos zum Film

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